Spatenstich für zwei neue Baugebiete 25.04.2012
Nach der Drei folgt die Vier. Nachdem dem Ansturm auf das Baugebiet Maxhütte-Ost III, hoffen die Verantwortlichen, dass das Anschlussareal Maxhütte-Ost IV für Häuslebauer nicht weniger attraktiv ist. Beim Spatenstich herrscht auf jeden Fall beste Stimmung und sogar der Himmel hielt eine bessere Seite des Aprilwetters bereit. 2. Bürgermeister Franz Brunner be-grüßte die Gäste des Ereignisses. Mit der Erschließung der neuen Fläche und eines weiteren Baugebietes, „Maxhütte-Mitte“, werde die Stadt um zwei „attraktive Wohngebiete“ reicher. Nachdem die 115 Bauplätze von Maxhütte-Ost III nach nur drei Jahren fast ausverkauft waren, „musste schnell gehandelt“ werden, sagte Brunner.
| © Norbert Waner |
Erste Erfolge konnte der 2. Bürgermeister bereits zum Spaten-stich verkünden. 15 Grundstücke meldete er als verbrieft und weitere 19 wären reserviert. Damit diese Entwicklung befördert wird stellte Brunner die Vorteile der Grundstücke in beiden neuen Baugebieten heraus. Die Nähe zum Bahnhof komme Pendlern zu Gute. Aber auch Schüler die wei-terführende Schulen in Regensburg und Schwandorf besuchen oder ältere Mitbürger, die zum Bummeln oder kulturellen Veranstaltungen gen Regensburg fahren profitierten von der nahen Bahn. Dazu kämen unweit der Areale Kindergärten, Schulen und das Einkaufszentrum, Dinge die schon für Maxhütte-Ost III Magneten waren „und dies wird sich mit den beiden Baugebieten fortsetzten.“ Es sei für die Stadt nicht einfach, zwei Baugebiete mit insgesamt 91 Parzellen auf den Weg zu bringen. Grunderwerb und Erschließung kosteten viel Geld und müssen vorgesteckt werden. Dazu gehöre schon ein wenig Mut und Risikobereitschaft. Schaue man sich aber die Stadtentwicklung der vergangenen zehn Jahr an, „so kann man sagen, dieser Mut hat sich gelohnt“.
Brunner dankte dem Planer Theo Preihsl. Dieser habe es geschafft einen Plan zu präsentieren, mit dem alle zufrieden wären. Jetzt liege es an bau-ausführenden Firma Münnich, das Areal zu erschließen. Die ersten Konflikte seien schon aufgetreten, so dass Brunner hoffte, dass man immer den Weg des Miteinanders sucht. Sicherlich sei es nicht schön täglich mit Lärm und Staub konfrontiert zu werden, doch man müsse auch die Baufirma verstehen, die in einem sehr strengen Zeitfenster, ihre Arbeit tue. Allein in Maxhütte-Ost IV seien 900 Meter Wasserleitung, 1200 Meter Kanal, 5000 Kubikmeter Frostschutz, 5000 Quadratmeter Asphalt und 3000 Quadratmeter Pflaster zu bauen. Am Ende werden auf einer Gesamtfläche von rund 5,5 Hektar über zwei Millionen Euro verbaut sein. Viel Geld, das in die Hände von Bayerngrund als Erschließungsträger gelegt wurde, sagte Brunner. Für die Verwirkli-chung der Baugebiete dankte Brunner in der Verwaltung im besonderen Geschäftsleiter Ludwig Haslbeck, Bauamtsleiter Johannes Ortner, Stadtbaumeister Gerhard Schmid und Christoph Stangl, verantwortlich für den Internetauftritt.
Künftige Neubürger kämen aus ganz verschiedenen Motiven. Ob in besserer Lage woh-nen, Miete sparen oder die Vorteile einer Kleinstadt mit Anbindung an Grün- und Waldflächen nutzen, mit jedem Umzug seinen viele Hoffnungen verbunden. Brunner wünschte abschließend allen, dass sich ihre Wünsche erfüllen. Ein Grußwort sprach auch Norbert Kellermann von der Bayerngrund als Vertreter des Erschließungsträgers. Er versprach, dass man für die Stadt ein verlässli-cher Partner sein werde. Die Voraussetzungen das Projekt erfolgreich abzuwickeln seinen hervorragend. (bxh)
Ausführliche Informationen über die neuen Baugebiete gibt es im Rathaus oder auf einer eigenen Internet Seite, die sich nur mit dem Thema bauen in der Stadt befasst: Wissenswertes über die Baugebiete in Maxhütte-Haidhof
