Truppführerausbildung der Feuerwehren im Städtedreieck 27.04.2012
Diesen Samstag erfolgte in Ponholz die Abschlussprüfung der diesjährigen, auf Kreisebene stattfindenden Truppführerausbildung der Feuerwehren im Städtedreieck. Über 30 junge Feuerwehrler aus Burglengenfeld, Teublitz, Katzdorf, Winkerling und Ponholz hatten unter der Leitung von Michael Muck zwei Monate lang in ihrer Freizeit den alle ein bis zwei Jahre angebotenen Lehrgang in Theorie und Praxis absolviert und stellten sich nun auf dem Gelände der Firma Integral in Maxhütte- Ponholz den Prüfern, dazu dem KBM Markus Dechant und dem KBI Thomas Schmidt. Nach einem etwa einstündigen theoretischen Test galt es in Einzelprüfungen bei Fragen zu Gerätschaften alsauch in der Gruppe bei einem nachempfunden Unfallgeschehen sein Können in schwierigen Situationen unter Beweis zu stellen.
Dazu wurde sowohl ein kompletter Löschaufbau alsauch das gesamte Spektrum der technischen Hilfeleistung gefordert: es galt einen „Verletzten“ aus einem Unglücksfahrzeug, das zu brennen drohte, zu bergen. Unter den kritischen Blicken von Schmidt, Dechant und -als zuständigem Bereichsleiter der Stadt Burglengenfeld- Fritz Kolb wurden die Aufgaben schnell und erfolgreich ausgeführt. Rettungsschere und- Spreizer, Aufbau eines Löschschaumteppichs- der Einsatz aller Mittel stellte kein Problem dar, im Ernstfall wäre der Verunglückte sicher und schnell geborgen worden. Nach einer abschließenden Besprechung aller Aufgaben und deren Lösung fand nach einem gemeinsamen Mittagessen im FW-Gerätehaus-Ponholz die Verleihung der Zeugnisse statt, wobei Ausbildungsleiter Michael Muck zufrieden feststellte, dass alle Teilnehmer bestanden hatten.
Sowohl KBI und KBM gratulierten den Teilnehmern und zeigten sich stolz, dass diese Ausbildungsveranstaltung solchen Anklang gefunden hatte. 3. Bürgermeister Josef Stadlbauer gratulierte im Namen der Bürgermeister von Burglengenfeld, Teublitz und Maxhütte-Haidhof. Stadlbauer betonte den Stellenwert des freiwillig Feuerwehrdienstleistenden: Auch wenn es aus finanziellen Gründen den Kommunen nicht immer möglich sei, alle Wünsche zu erfüllen, sei es Fakt, dass die Kommunen ihr Bestes gäben. Das sei auch gut so, denn auch die Feuerwehren und ihre aktiven Mitglieder gäben ihr Bestes, und sparten durch ihren freiwilligen Dienst den Städten viel Geld. Stadlbauer ist sich sicher, dass diese gemeinsame Truppführerausbildung der Feuerwehrwehren im Städtedreieck ein weiterer Schritt für die immer besser werdende Zusammenarbeit der drei Nachbarstädte ist. Mit dem Schritt, die Ausbildung zum Truppführer hätten die Teilnehmer einen weiteren Meilenstein zum Weiterkommen in der Feuerwehr gelegt.
Mit einem Blick in die Runde der überwiegend jungen Feuerwehrleute meinte er abschließend: "Ihr seid die nachwachsende Energie unserer Feuerwehren, macht weiter so."
Das Bild zeigt die erfolgreichen Prüflinge mit den Prüfern, Kreisbrandinspektor, Kreisbrandmeister und 3. Bürgermeister Josef Stadlbauer (Maxhütte-Haidhof, 2ter von links).
