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Tafel - Ausgabestelle Städtedreieck

Die Schwandorfer Tafel - Ausgabestelle Städtedreieck

Die Caritas sieht gerade ihren Auftrag darin, arme Menschen zu unterstützen. „Arme habt ihr allezeit bei euch“ heißt es in Mk 14,7. Diese und viele weitere andere Textstellen in der Bibel zeigen Armut als eine Realität, die in der Welt vorzufinden ist.

Armut ist oft in Deutschland ein Thema, das gern tabuisiert wird. Jedoch sind viele Menschen davon betroffen, ob Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende, Ausländer, Menschen mit geringer beruflicher Qualifikation oder kinderreiche Familien. Auch die bislang für sicher gehaltene Mitte der Gesellschaft ist inzwischen von Armut bedroht.

Die Schwandorfer Tafel übermittelt Überschusswaren an sozial Benachteiligte. Sie will mit ihren ehrenamtlichen HelferInnen eine Brücke zwischen Armut und Überfluss bauen. Dabei kann und will die Tafel nicht wegbrechende Sozialleistungen ersetzen!

Das Ziel der Schwandorfer Tafel ist es, Nahrungsmittel, die qualitativ einwandfrei sind aber im Wirtschaftsprozess nicht mehr verkauft werden können, an Menschen in Not auszugeben.

Ein wichtiger Inhalt der Schwandorfer Tafel ist es, die Menschenwürde der Kunden zu gewähren. Hier ist Helfen in gleicher Augenhöhe und nicht von oben herab oberstes Gebot. Neben der materiellen Hilfe bedarf es häufig für die Kunden professioneller Beratungsgespräche in akuten Notlagen. Dabei ist eine enge Verknüpfung zum Beratungsangebot der Allgemeinen Sozialberatung gegeben. Es gilt natürlich der Grundsatz der Freiwilligkeit.



Die Abgabe erfolgt gegen zwei Euro pro Haushalt und Ausgabe.

Die Ermittlung der Bedürftigkeit orientiert sich an der Abgabenordnung § 53 unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten. Bezieherinnen und Bezieher einer Grundsicherungsleistung nach SGB II oder SGB XII bzw. Personen, denen diese Sozialleistungen rechtlich zustehen würden, können einen Berechtigungsschein der Schwandorfer Tafel erhalten.

Alleine der Kostenbeitrag in Höhe von 2,- EURO pro Einkauf ist nicht kostendeckend für den Betrieb der beiden Ausgabestellen. Die Schwandorf Tafel ist auf Spenden angewiesen.

Ehrenamt


Für den Betrieb der Schwandorfer Tafel sind wir auf das Ehrenamt angewiesen.

Die Tätigkeitsfelder sind Fahrer, Sortierer, Logistik, Kundenaufnahme, Ausgabe, Hygiene / Schädlingsbekämpfung, Buchhaltung und Fundraising also die Akquise von Spenden aller Art.

© www.institut-fulda.de
Bild: www.institut-fulda.de
© www.institut-fulda.de

KUNDEN

Der wichtigste Punkt ist das persönliche Engagement der Ehrenamtlichen. Das freiwillige Engagement soll und darf nicht zu einer Verausgabung der Helfer führen. Damit derartige Überlastungen nicht auftreten, ist es notwendig, ständig eine große Gruppe an ehrenamtliche Helfer zur Seite zu haben.

Bei zwei Lebensmittelausgaben in der Woche sind durchschnittlich 52 Ehrenamtliche nötig.

Entwicklungsgeschichte der Tafel

28.01.08
Zulassung der Schwandorfer Tafel durch den Bundesverband Deutsche Tafel e.V.

27.02.08
Trägervereinbarung zwischen AWO, BRK und Caritas

24.07.08
Offizielle Eröffnung der Schwandorfer Tafel

29.07.08
Erste Lebensmittelausgabe in der Ausgabestelle Schwandorf

01.08.08
Anmietung der Ausgabestelle Städtedreieck in der

24.09.08
Aufbau einer Kühlzelle in der Ausgabestelle Schwandorf

ab 09/08
Wöchentlich zwei Ausgaben: Di / Fr jeweils 2 Std

ab 10/08
Verlängerung der Ausgabezeit: Di / Fr jeweils 2,5 Std.

01.08.09
Inbetriebnahme der Ausgabestelle Städtedreieck

Die Ausgabezeiten sind immer Mittwochs von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr in Maxhütte-Haidhof.

 

Tafel - Ausgabestelle Städtedreieck
Caritas Sozialverband Schwandorf
Ockerstraße 4
93142 Maxhütte-Haidhof Adresse über Google Maps anzeigen