Für die Kleiderkammer im Städtedreieck bei der Firma Läpple, TOR 2 (August-Läpple-Straße 1, 93158 Teublitz) gelten folgende Abgabetermine:
Termine für 2013:
Samstag, 25. Mai 2013
Samstag, 29. Juni 2013
Samstag, 27. Juli 2013
Samstag, 31. August 2013
Samstag, 28. September 2013
Samstag, 26. Oktober 2013
Samstag, 30. November 2013
Im Dezember 2013 geschlossen.
Zur Annahme von gut erhaltener Kleidung, Schuhe, Bett- und Tischwäsche, Gardinen, Vorhänge, Spielzeug und Haushaltswaren ist diese zu den oben genannten Terminen von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Die Einrichtung bittet die Bürger die Ware in Säcken anzuliefern!
Bei Rückfragen steht Ihnen gerne Frau Schönwetter unter der Telefonnummer 09471/ 97527 zur Verfügung.
Anbei finden Sie den Pessebericht zur Eröffnung der Kleiderkammer Städtedreieck:
Die Leiterin der „Kleiderkammer-Städtedreieck“ Brigitte Schönwetter erinnerte eingangs an den Werdegang dieser Einrichtung. Durch den Zuzug von Deutschen in den 90iger Jahren aus der ehemaligen Sowjetunion in das neu errichtete Übergangswohnheim in Koppenlohe-Teublitz, stellte die Pfarreien bezüglich des Bedarfs von Kleidung vor große Probleme. Im Herbst 1993 wurde dann die Kleiderkammer von der Pfarrei Teublitz mit dem damaligen Pfarrer Georg Hartl in Zusammenarbeit mit der evangelischen Pfarrei Maxhütte-Haidhof gegründet. Über 18 Jahre lang war die Kleiderkammer in den Räumen der ehemaligen Sozialabteilung der Fa. Läpple beim Tor 1 untergebracht. Durch bauliche Maßnahmen der Fa. Läpple mussten die Räume der Kleiderkammer im Mai dieses Jahres geräumt werden. Für das Entgegenkommen und kostenlose Überlassen dankte Schönwetter der Fa. Läpple recht herzlich. „Man wusste nicht mehr, wie es weitergehen sollte und man stand trotz des Bedarfs und der Dringlichkeit der Kleiderkammer am Nullpunkt“, stellte Schönwetter fest.
Anfragen bei der Firma Läpple mit Geschäftsführer Oliver Wackenhut, den drei Bürgermeistern im Städtedreieck Maria Steger, Dr. Susanne Plank und Heinz Karg sowie bei den Pfarrämtern in Teublitz und Maxhütte-Haidhof führten dazu, dass ein Neuanfang gestartet werden konnte. Einen großen Anteil dazu trug Geschäftsführer Oliver Wackenhut von der Fa.Läpple bei, der zusammen mit seinem Team Alois Kornprobst und Katharina Kronfeld eine Möglichkeit zur Unterbringung der Kleiderkammer im ehemaligen Direktionsgebäude fand. Diese Großzügigkeit erfreute das gesamte Kleiderkammerteam und gab den Ansporn dazu, weiter zu machen. Die neuen Räume im ehemaligen Direktionsgebäude fanden große Begeisterung und man ging mit Elan und Freude daran, die neu gestellten Aufgaben für eine neue Kleiderkammer zu bewerkstelligen.
Brigitte Schönwetter danke in diesem Zusammenhang insbesondere den drei Bürgermeistern des Städtedreiecks für die unbürokratische, schnelle und finanzielle
Hilfe. Besonders dankte sie den drei Bauhofleiter Alfred Plank, Roland Gollwitzer und Albert Weiler für das Herrichten der Räume. Somit haben alle zusammen geholfen, damit der Fortbestand der Kleiderkammer gesichert ist. Bisher wurden erst zwei Abgabetermine angeboten, trotzdem sei die Abgabebereitschaft enorm hoch. Auch künftig wird an jedem letzten Samstag von 9 bis 12 Uhr die Kleiderkammer zur Abgabe von Kleidung, Haushaltswaren, Spielsachen usw. geöffnet sein.
„Wir müssen die Kleiderkammer aufgeben“, das war die Hiobsbotschaft vor einem halben Jahr, stellte Bürgermeisterin Maria Steger fest. Erfreulicherweise kann die Kleiderkammer mit großer Unterstützung durch Geschäftsführer Oliver Wackenhut von der Fa. Läpple ihren Betrieb wieder aufnehmen und für den Nächsten da sein. Aber auch die drei Bürgermeister im Städtedreieck waren davon überzeugt, dass die Kleiderkammer weitergeführt werden muss. Nach dem Motto „gemeinsam sind wir stark“ haben die drei Bauhöfe in relativ kurzer Zeit die Räumlichkeiten wieder so hergerichtet, dass sie wieder genutzt werden können. „Wir können heute mit der Kleiderkammer-Städtedreieck ein weiteres interkommunales Projekt seiner Bestimmung übergeben,“ sagte Steger. Sie wünschte der Kleiderkammer-Städtedreieck wieder ein gutes Gelingen und den Helfern weiterhin viel Freude bei ihrer Arbeit zum Wohle unserer ärmeren Mitbürger.
Der Teublitzer Pfarrer Josef Eichinger, dessen Kirchenverwaltung die Trägerschaft seit Bestehen der Kleiderkammer übernommen hatte, stellte fest, dass sich die bisherige Kleiderkammer in den letzten 18 Jahren zu einer segensreichen Einrichtung im Städtedreieck entwickelt habe. Von Anfang an waren die Kirchen für diese Idee begeistert und haben sie ideell mitgetragen. Der Gedanke, auf diese Weise christliche Nächstenliebe greifbar und spürbar werden zu lassen, spielte dabei eine wesentliche Rolle. Dabei war und ist schon immer die Pfarrei Teublitz so etwas wie ein Ort, an dem die Kleiderkammer von ihrer caritativen Intention her verankert ist. Damit sehe sich die Pfarrei Teublitz auch als Träger dieser Kleiderkammer-Städtedreieck und übernimmt damit auch die rechtliche Absicherung für die, die hier tätig sind im Geist christlicher Nächstenliebe.
Auch nach der Auflösung im Juni 2011, so Pfarrer Eichinger, konnte durch das Entgegenkommen der Fa. Läpple neue Räumlichkeiten gefunden werden. Dank sagte der Geistliche auch den drei Städten für die nötigen Renovierungsarbeiten. Schon seit Bestehen der Kleiderkammer stehe Brigitte Schönwetter an der Spitze dieser caritativen Einrichtung, die diese Aufgabe aus einer echten sozialen Gesinnung und aus christlicher Nächstenliebe heraus übernommen hat und auch zusammen mit ihrem Team fortführt. Mit ihrem persönlichen, ehrenamtlichen Engagement ist sie zu einer Vertrauensperson geworden, was auch zum Erfolg und zur Akzeptanz der Kleiderkammer beitrage. Als Dankeschön überreichte Pfarrer Eichinger an Frau Schönwetter und ihr Team einen Stern von Betlehem, da sie durch ihr Tun selbst „Licht für andere“ seien.
Die Grüße und Glückwünsche im Namen der evangelischen Kirchengemeinde überbrachte Pfarrer Peter Hoffmann-Kuhnt aus Burglengenfeld. Er forderte auf, „das Wort von der Liebe zum Nächsten ernst zu nehmen, damit wir unser Leben in den Dienst am Mitmenschen stellen.“
Beide Geistlichen erbaten nach einem Dankgebet und dem Lied „Lobe den Herren“ Gottes Segen für die neuen Räumlichkeiten der „Kleiderkammer-Städtedreieck:“
Brigitte Schönwetter führte dann abschließend die Gäste durch die Räumlichkeiten der „Kleiderkammer-Städtedreieck“.
Hinweis: Die Kleiderkammer-Städtedreieck befindet sich beim Tor II der Fa. Läpple. Die Einfahrt befindet sich gegenüber der Hugo-Geiger-Siedlung (Teublitz). Zur Annahme von gut erhaltener Kleidung, Schuhe, Bett- und Tischwäsche, Gardinen, Vorhänge, Spielzeug und Haushaltswaren ist die Kleiderkammer jeweils am letzten Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr geöffnet.
