Schützenverein Schwarzer Berg Rappenbügl feierte 60-jähriges Bestehen
Zwei Tage lang feierte der Schützenverein Schwarzer Berg Rappenbügl am letzten Juliwochenende sein 60-jähriges Bestehen. Die Feier begann am Samstag mit dem Einholen der Ehrengäste und dem Bieranstich durch Schirmherrn Rudolf Seidl.
In ihrer Begrüßung erklärte die Festleiterin Kathrin Birzer, warum der Verein ein solch ungewöhnliches Jubiläum feiere – denn es handelte sich bei dem Fest nicht um die 60-Jahr-Feier, sondern um das Jubiläum 60 + 1. Man habe sich trotz der jüngsten Herausforderungen im Verein dazu entschieden, das Jubiläum zu feiern, ganz einfach, „weil wir es wollen und auch können“, so die Festleiterin. In den letzten Jahren habe der Verein einige sportliche Erfolge verzeichnet, sogar einen deutschen Vizeschützenkönig stellte der „Schwarzer Berg Rappenbügl“. Neben so manchen Höhen gab es jedoch auch Tiefen im Vereinsleben. Der Schützenverein habe in der Vergangenheit zweimal seine Heimat verloren. Erst vor kurzem standen die Mitglieder ohne eigenes Vereinsheim da und nur durch die Unterstützung der Schützengesellschaft 1859 Maxhütte-Haidhof konnte das Weiterbestehen des Vereins gesichert werden. Nun sei es möglich, die sportlichen und auch die gesellschaftlichen Aktivitäten im Schützenheim der Schützengesellschaft 1859 fortzusetzen. Das Highlight des ersten Festtages war der Auftritt der Partyband „de Gaudimacher“ aus dem Regental, die den Festzeltbesuchern einheizten.
Der Sonntag startete mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Josef Rappenbügl. Anschließend zogen die Ehrengäste und Vereine angeführt von den „Bacherl Musikanten“ in das Festzelt ein. Schirmherr und Erster Bürgermeister Rudolf Seidl sprach in seinem Grußwort von einem besonderen Jubiläum. „Warum 60+1? Weil wir heute nicht nur auf sechs Jahrzehnte voller Geschichte, Engagement und Gemeinschaft zurückblicken – sondern auch auf ein zusätzliches, ganz besonderes Jahr, das zeigt: Tradition lebt weiter – auch wenn nicht immer alles planbar ist.“ Das Jubiläum sei laut Seidl ein lebendiger Beweis dafür, dass Gemeinschaft, Zusammenhalt und Ehrenamt über viele Jahre hinweg tragen, auch „durch Veränderungen, Herausforderungen und Generationenwechsel“. Der Schützenverein Schwarzer Berg Rappenbügl sei nicht nur ein Sportverein, sondern ein Stück Heimat für seine Mitglieder – so sei er auch wichtig für die Rolle in der Stadtgesellschaft. Gauschützenmeister Karl Fleischmann überbrachte die besten Wünsche des Gauverbandes und lobte, dass die Mitglieder des SV Schwarzer Berg mit viel Herzblut und Einsatz dabei seien. Schützenmeister Alexander Birzer bekundete in seiner Rede, dass der Schützenverein mit dem Gauverband und der Stadt Maxhütte-Haidhof fest verbunden sei. Zusammenhalt und Kameradschaft seinen stets gegeben und im Verein sehr wichtig.
Nach den Grußworten begleitete das Duo „Schmarrnkerl und Funkerl“ mit ihrem bayerischen Humor den Frühschoppen und sorgte für viele Lacher. Am Nachmittag stand dann noch ein Festzug durch die Straßen von Rappenbügl und Haidhof an, ehe im Festzelt mit den „Bacherl Musikanten“ weiter gefeiert wurde.
Quelle: Rebecca Federer
