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18.11.2025

Volkstrauertag in Maxhütte-Haidhof

Anlässlich des Volkstrauertages wurde am Sonntag, 16. November im gesamten Stadtgebiet an die Opfer von Krieg und Gewalt gedacht und damit auch ein Zeichen gegen Vergessen und für Frieden gesetzt. Alle ortsansässigen Vereine sowie die Bürgerinnen und Bürger waren herzlich dazu eingeladen, gemeinsam der Opfer zu gedenken. 

Volkstrauertag, ein Tag der seine schmerzliche Aktualität bis heute nicht verloren hat: Es wurde aller Menschen gedacht, welche getötet wurden, weil sie einer anderen Rasse, einer anderen Religion angehörten oder weil sie Widerstand gegen ein unmenschliches Regime leisteten. Es wurde aller Menschen gedacht, die durch Kriegshandlungen, Gefangenschaft oder Vertreibung ihr Leben verloren haben.

„Haben wir aus der Geschichte nichts gelernt? Ist Krieg wieder ein Mittel der Politik geworden?" - diese Fragen stellte Erster Bürgermeister Rudolf Seidl am Mahnmal am Rathausvorplatz. „Diese Fragen mahnen uns, über den Sinn und Ursprung dieses Gedenktages nachzudenken. Wir stellen unwiderruflich fest, heute ist ein Tag, der seine schmerzliche Aktualität bis heute nicht verloren hat.“, so Seidl weiter.

Am Ende der Gedenkveranstaltung dankte Seidl den Vereinen mit ihren Fahnenabordnungen, den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Kommen um in einem stillen Augenblick des Innehaltens, der Trauer und des Erinnerns aller Opfer von Kriegen und Gewalt zu gedenken. Nach seinen eindringlichen Worten für den Frieden legte Seidl ein Gesteck am Kriegerdenkmal am Rathausvorplatz nieder.

Seidl dankte der evangelischen Pfarrerin Hanna Fiedler-Stahl und dem katholischen Pfarrer Dr. Varghese Chiraparamban für die geistliche Begleitung der Gedenkveranstaltung. Er dankte auch Zweitem Bürgermeister Franz Brunner, Drittem Bürgermeister Josef Schmid, sowie den Stadträten Christian Reisinger und Matthias Meier, welche die Gedenkreden in Leonberg, in Rappenbügl, in Pirkensee und in Ponholz an dem jeweiligen Mahnmal hielten, für die Kranzniederlegungen. Ebenso dankte Seidl den Bläsern der Musikgruppen, welche die Gedenkfeiern musikalisch umrahmten.


Quelle: Stadt Maxhütte-Haidhof, Angelika Niedermeier