Neuer Pfeilbogenstand eröffnet - Bei den Waldeslust-Schützen heißt es jetzt »Alle ins Gold!«
Bei den Waldeslust-Schützen Roding e. V. gibt es Grund zur Freude: Der Verein hat seinen neuen Pfeilbogenstand offiziell eröffnet und damit sein sportliches Angebot um eine weitere attraktive Möglichkeit erweitert. Auch das Bogenschießen hält damit Einzug beim Verein und eröffnet sowohl erfahrenen Schützinnen und Schützen als auch interessierten Einsteigerinnen und Einsteigern neue Möglichkeiten.
Erster Bürgermeister Rudolf Seidl gratulierte dem Schützenverein zur Eröffnung und betonte die besondere Bedeutung des Projekts für den Verein und die Stadt. „Mit diesem neuen Angebot entsteht etwas, das es in dieser Form im Stadtgebiet kein zweites Mal gibt“, so der Bürgermeister. Der moderne Pfeilbogenstand verfügt über zwölf Stellplätze für bis zu 24 Personen und ermöglicht Schießentfernungen von fünf bis 70 Metern. Der Stand steht allen Vereinsmitgliedern offen.
Der Schützenverein Waldeslust Roding kann dabei auf eine starke Gemeinschaft bauen. Rund 160 Mitglieder gehören dem Verein an, etwa 50 davon sind aktiv im Schießsport. Mit dem bereits bestehenden Luftgewehrstand im Schützenhaus und dem neuen Pfeilbogenstand bietet der Verein nun ein noch breiteres sportliches Angebot.
„Das ist eine Investition in die Zukunft des Vereins und gleichzeitig ein Gewinn für das gesamte Vereinsleben“, stellte Bürgermeister Rudolf Seidl heraus. Gerade die Verbindung von Tradition und neuen Entwicklungen zeichne einen lebendigen Verein aus. Der neue Stand biete nicht nur zusätzliche Möglichkeiten für Training und Wettkampf, sondern sei auch ein Ort der Begegnung und des gemeinsamen Vereinslebens.
Für den Aufbau der neuen Bogensparte konnte mit Gerd Wiesneth ein erfahrener Fachmann gewonnen werden. Wiesneth verfügt bereits seit 2006 über Erfahrung im Aufbau und in der Leitung von Bogenabteilungen. Mit sechs Vereinsbögen und professionellen Stramitscheiben sind bereits gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start geschaffen. Das Angebot richtet sich ausdrücklich an Jung und Alt sowie an Anfänger und Fortgeschrittene.
Auch Bürgermeister Seidl ließ es sich nicht nehmen, den neuen Sport selbst auszuprobieren und griff zum Bogen. Dabei konnte er sich persönlich davon überzeugen, dass beim Bogenschießen neben einer ruhigen Hand vor allem Konzentration und ein gutes Gespür für das Ziel gefragt sind.
Ein Projekt dieser Größenordnung ist ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich. Bürgermeister Rudolf Seidl dankte deshalb Schützenmeister Stefan Riebeling, der gesamten Vorstandschaft sowie allen Helferinnen und Helfern für die vielen Stunden an Planung, Organisation und Arbeit, die in den neuen Stand investiert wurden.
Zur Eröffnung konnten zudem Franz Brunner, Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes, Karl Fleischmann, Schützenmeister des Gaus Burglengenfeld, sowie Landesbogenleiter Ralph Herget begrüßt werden. Herget stiftete anlässlich der Eröffnung die Standeseröffnungsscheibe und setzte damit ein besonderes Zeichen für den neuen Pfeilbogenstand.
Für die Zukunft wünschte Bürgermeister Seidl dem Verein weiterhin viel Erfolg, eine sichere Hand und stets den richtigen Blick fürs Ziel. Und natürlich dürfen bei einem neuen Pfeilbogenstand möglichst viele Pfeile dort landen, wo sie hingehören: im Schwarzen – oder noch besser – „im Gold“.
Quelle: Anita Alt, Stadt Maxhütte-Haidhof
