Pfarrer Hans-Peter Greimel wurde in den Ruhestand verabschiedet
Mit einem Festgottesdienst im Pfarrgarten in Leonberg wurde Pfarrer Hans-Peter Greimel in den Ruhestand verabschiedet. Zusammen mit Dekan Michael Hirmer und Vikar Paschal Uzukwu zelebrierte Pfarrer Greimel den feierlichen Abschiedsgottesdienst.
Fast 13 Jahre lang, genauer gesagt seit dem 01. September 2013, begleitete Pfarrer Greimel die Pfarrei St. Leonhard als Seelsorger. Er stand den Menschen seiner Pfarrei in den unterschiedlichsten Lebenssituationen immer zur Seite: Er traute Brautpaare, taufe Kinder und stand vielen Menschen in schweren Stunden bei und war immer für sie alle da, wenn es nötig war.
Ein einschneidender Schritt im Wirken des Pfarrers war die Zusammenlegung mit der Pfarrei Christ König Pirkensee. Am 01. Januar 2021 wurde die Pfarrei Pirkensee nach 90 Jahren Eigenständigkeit wieder mit der Mutterpfarrei St. Leonhard zusammengeführt. Mit viel Feingefühl und Verständnis gelang es Greimel, den beiden Pfarreien gerecht zu werden. Er gab Orientierung und baute Brücken zueinander, wo es nötig war.
Dekan Michael Hirmer verlas einen Brief von Bischof Rudolf Voderholzer zur Verabschiedung des Priesters. Hier wurde Greimel als ein Seelsorger beschrieben, welcher sich niemals in den Vordergrund drängte, mit bemerkenswerter Bescheidenheit seinen Dienst als Geistlicher ausübte und als glaubwürdiger Zeuge des Evangeliums seine Aufgaben versah. In seiner Verabschiedung erzählte der Dekan auch, dass Hans Peter Greimel der erste Geistliche in der Diözese war, der einen Computer für seine Arbeit nutzte. Er würdigte Pfarrer Greimel als Menschenfreund, von allen sehr geschätzt. „Er war immer für seine Pfarrgemeinde da, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Ein herzliches Vergelt´ Gott hierfür“, so der Dekan.
Auch Hans-Peter Weiß, Sprecher des Pfarrgemeinderates und Oskar Billmeier dankten dem Geistlichen für seinen Dienst und Wirken in der Pfarrei.
Zweiter Bürgermeister Matthias Meier überreichte nach seiner Rede im Namen der Stadtverwaltung ein kleines Präsent an den scheidenden Geistlichen und wünschte Greimel für seinen Ruhestand alles Gute, Gesundheit und allem voran Gottes Segen. „Er war aber nicht nur Seelsorger für seine Pfarrei, sondern auch wichtiger Ansprechpartner für die Stadt Maxhütte-Haidhof“, so Meier. Während seiner Dienstzeit in Leonberg wurden zahlreiche Projekte zusammen mit der Stadt verwirklicht: Unter anderen wurde das Kinderhaus St. Leonhard um eine neue Kinderkrippe erweitert. Die vollbelegten Kinderhausplätze zeigen, dass sich die Kleinsten in dem modern gestalteten Ort wohlfühlen und diese Investition richtig war. Insgesamt schlug diese Maßnahme mit rund 740.000 Euro zu Buche.
Ebenso beeindruckend war die umfassende Sanierung der Kirche St. Leonhard. Es wurde das Gotteshaus nicht nur technisch und baulich auf den neuesten Stand gebracht. Pfarrer Greimel war es wichtig, dass ein Ort entstand, beziehungsweise erhalten blieb, der auch für kommende Generationen ein Mittelpunkt im religiösen Gemeindeleben darstellt. Gemeinsam mit dem Kirchenbauverein, zahlreichen Spenden, der Bischöflichen Finanzkammer, der Bayerischen Landesstiftung und der Stadt Maxhütte-Haidhof gelang es, dieses zu verwirklichen. Das Gesamtvolumen der Baumaßnahme betrug rund 800.000 Euro. Meier dankte für das große Engagement, den Einsatz für die Menschen, für die stets gute Zusammenarbeit und für alles, was der Geistliche in Leonberg und Pirkensee bewegt hat.
Zusätzlich zu diesem Abschied von Pfarrer Greimel beging der Pfarrvikar Paschal Uzukwu sein 15-jähriges Priesterjubiläum. Er ist seit 2024 in St. Leonhard tätig. Auch an ihn erging von allen Seiten Gratulation zum Jubiläum sowie gute Wünsche für sein weiteres Wirken.
Zum Abschluss der Verabschiedung trug sich Pfarrer Hans Peter Greimel in das Goldene Buch der Stadt Maxhütte-Haidhof ein.
Quelle: Stadt Maxhütte-Haidhof, Angelika Niedermeier
