Ponholz
Siehe auch Birkenhöhe!
Die Oberpfälzer Schamotte- und Tonwerke, die in Strieglhof und Rohrhof angesiedelt waren, wählten im Briefkopf Ponholz als Ortsangabe, obwohl das Werk zur Gemeinde Ibenthann / Maxhütte gehörte. Missverständnisse waren vorprogrammiert, da bis 1978 die Stadt Maxhütte-Haidhof einen Ortsteil Ponholz besaß, der in keiner Verbindung zur damals noch eigenständigen Gemeinde stand (Streifen nördlich des Bahnhof Ponholz, der zur gleichnamigen Gemeinde gehörte, östlich der Bundestraße und südlich von Birkenzell, anscheinend gehörten zu diesem Ortsteil auch Teile westlich der Bundesstraße). Der Ortsteil Ponholz gelangte durch die Gebietsreform 1972 (Landkreisreform) von der Gemeinde zur Stadt Maxhütte-Haidhof (u.a. die Metzgerei und Gastwirtschaft Erasmus Söllner, das Baywa-Lagerhaus, die Werkshalle Obertshauser und zwei Privatanwesen).
Bereits 1973 wurde ein Stadtratsbeschluss gefasst, den Ortsteil Ponholz mit Birkenhöhe und Birkenzell zu vereinigen, was aber am Widerstand der betroffenen Bürger scheiterte.
Die Gemeinde Ponholz wird bereits im Urbar von 1240 erwähnt (MB 36,1, S. 367): Panholtz.
