SV Leonberg: Patenbitten zum großen Fest
Zwei Dinge dürfen bei einem Gründungsjubiläum auf keinen Fall fehlen: Ein Schirmherr und süffiges bayerisches Bier. Für beides ist anlässlich der Feier des 100-jährigen Gründungsjubiläums des SV Leonberg gesorgt. Die Vorstandschaft hatte Bürgermeister Rudolf Seidl nach Eichhofen gebeten, um ihn zu bitten, das Fest vom Freitag, 7. Juni bis zum Sonntag, 9. Juni zu beschirmen. Die Wahl des Ortes und die Räumlichkeit, die Schlossbrauerei Eichhofen war natürlich kein Zufall. Die Delegation des SV und der Schirmherr in spe verkosteten zusammen mit Brauereibesitzer Michael-Andreas Schönharting den Gestensaft für das Fest. Gemeinsam kam man zur Überzeugung: Eine bessere Wahl hätte es nicht geben können.
Auch über das Programm informierte der Vorsitzende den Bürgermeister. Das Fest beginnt am Freitag um 18 Uhr. Für die Musik konnten als Lokalmatdoren die „Wois Bois“ gewonnen werden. Am Samstag starten die Feierlichkeiten um 17 Uhr und für den guten Ton am Abend werden die „Oberpfalz Schlawiner“ sorgen. Der Tag von Ehrungen und Reden ist der Sonntag, der mit einem Kirchzug vom Sportpatz aus um 8.30 Uhr startet. Nachdem Festgottesdienst in der Pfarrkirche geht es gegen 10 Uhr am Schlossplatz los. Dabei wartet auf die Gäste ein besonderes Schmankerl: Zum Frühschoppen kommt das lustigste Duo des Städtedreiecks: „Schmarrnkerl & Funkerl“. Nach dem Mittagessen klingt das Fest mit Kaffee und Kuchen aus. An allen Tagen dürfen sich die Gäste auf ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken, zum Mittagstisch am Sonntag auch Braten freuen.
Seidl zeigte sich vom Programm angetan, weiß er doch aus eigener Erfahrung welchen besonderen Charme die Dorfplatzfeste des SV Leonberg hatten, die früher ebenfalls am Schlossplatz stattfanden. Er versprach das Beste zu geben, damit bei trocknem Wetter und hoffentlich lauen Abendtemperaturen das Fest genossen werden kann. Er dankte der Vorstandschaft für die gelungene Programmgestaltung und die Vorbereitung des Festes. Der SV sei inzwischen der größte Verein der Stadt und schon allein die laufende Arbeit ohne Zusatzaufgaben fordere viel Engagement der Verantwortlichen. Doch der Abend des Pattenbittens habe in seinen Augen gezeigt, dass hier eine Gemeinschaft am Werk sei, in der es Zusammenhalt gebe und die Herausforderungen bewältigen könne.
Quelle: Norbert Wanner
