Vollsperrung der August-Henkel-Straße wegen Erkundung und Sicherung möglicher Braunkohleschächte
In der August-Henkel-Straße in Maxhütte-Haidhof werden ab Dienstag, 24. Februar 2026, umfangreiche Untersuchungs- und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Hintergrund ist ein Tagesbruch im Bereich der ehemaligen Braunkohlengrube Maximilian.
Bereits am 8. Dezember 2025 wurde bei einer Straßenkontrolle ein etwa fußballgroßes Loch im Asphalt festgestellt. Der betroffene Bereich wurde umgehend durch einen Baggerschurf geöffnet. Dabei bestätigte sich der Verdacht auf einen sogenannten Tagesbruch, also einen Einbruch der Geländeoberfläche infolge früherer bergbaulicher Tätigkeiten. Der Gefahrenbereich wurde sofort mit verschraubbaren Bauzaunelementen gesichert und durch Warnschilder als altbergbaubedingte Gefahrenstelle gekennzeichnet.
Bohrerkundung ab 24. Februar 2026
Ab dem 24. Februar 2026 erfolgt eine detaillierte Erkundung des Gefahrenbereichs mittels Kernbohrung. Ziel der Untersuchungen ist es festzustellen,
- ob es sich bei dem Tagesbruch um einen alten Schacht der ehemaligen Braunkohlengrube handelt,
- wie tief sich die bergbaulichen Beeinträchtigungen in den Untergrund erstrecken,
- welche Lagerungsverhältnisse im Boden vorliegen sowie
- ob und in welchem Umfang Sanierungsmaßnahmen zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit erforderlich sind.
Verkehrsbeschränkung
Für die Durchführung der Arbeiten ist eine Vollsperrung der August-Henkel-Straße im Bereich der Hausnummern 1 bis 9 erforderlich.
- Art der Sperrung: Vollsperrung für den gesamten Fahrzeugverkehr
- Beginn der Sperrung: 24.02.2026
- Zeitraum der Maßnahme: 09.02.2026 bis voraussichtlich 30.11.2026
Die Vollsperrung tritt somit am 24. Februar 2026 in Kraft und bleibt bis zum Abschluss der Erkundungs- und Sicherungsarbeiten bestehen. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und die örtliche Beschilderung zu beachten.
Die Stadt bittet Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmende um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen, die der Sicherheit aller dienen.
Quelle: Verkehrsamt, Eric Haslbeck
